25.06.2008 – Weil das Kapital für Investitionen fehlt, muss eine Shopping-Plattform versteigert werden. Das ist bitter, da die Plattform zu den erfrischendsten ihrer Spezies gehört.
Weil das Kapital für Investitionen fehlt, muss eine Shopping-Plattform versteigert werden. Das ist bitter, da die Plattform zu den erfrischendsten ihrer Spezies gehört.
Offensichtlich kann man so innovativ sein wie man will – wenn die Finanziers fehlen, sind Start-Ups hilflos ausgeliefert. So ergeht es momentan auch dem Unternehmen Yieeha, gegründet im November 2006, das nach einer äußerst positiven Anfangsphase und mittlerweile 13.000 registrierten Nutzern, nach eigenen Angaben vom Ausstieg eines der Gründer überrascht wurde. Unglücklicherweise platzte dadurch die bereits verhandelte Finanzierung durch einen Risikokapitalgeber kurz vor der Vertragsunterzeichnung.
Nach der Entwicklung von zahlreichen neuen Features, bei dem man User beispielsweise am Erlös beteiligte und eines neuen Erlösmodells, bei dem den Nutzern beim Kauf eines Produktes in einem Partner-Shop der Kaufpreis in virtuellen Bonuspunkten gutgeschrieben wurde und beträchtlichen User-Zuwächsen steht Yieeha nun trotzdem . Der Grund: die Anschlussfinanzierung ist nicht gelungen. Man könne aus eigener Kraft und ohne zusätzliche externe Mittel das Projekt leider nicht weiter ausbauen, erklären die Yieeha-Mitgründer Arne Hollwedel, Felix Willmann und Yves Brinkmann. Zwar trage sich die Plattform unterdessen selbst, für dringend notwendige Investitionen reiche das aber nicht aus, so die Betreiber weiter.
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