IT-Budgets bald wieder planungssicher

24.10.2003 – Für 2004 rechnen bereits ein Drittel der IT-Manager mit höheren IT-Budgets als in diesem Jahr. Vor allem die noch im vergangenen Jahr herrschende Verunsicherung wird verschwinden.

Für 2004 rechnen bereits ein Drittel der IT-Manager mit höheren IT-Budgets als in diesem Jahr. Vor allem die noch im vergangenen Jahr herrschende Verunsicherung wird verschwinden.

Raum für Planungssicherheit prognostiziert Heinz Brommundt von vor dem Hintergrund einer aktuellen Befragung von 60 IT-Entscheidern. Heute seien es lediglich fünf Prozent, die die Investitionen für die kommenden Jahre nicht einschätzen können. In der Befragung Ende 2002 konnten knapp 17 Prozent der IT-Leiter noch keine Aussage darüber treffen. Die damals geäußerte Unsicherheit bewahrheitete sich dann auch im Laufe des Jahres 2003. Nur etwas mehr als die Hälfte verfügte über das budgetierte Geld. Ein großer Teil der Unternehmen hat die Ausgaben kurzfristig angepasst: Einerseits wurde bei rund 12 Prozent der Befragten das Geld aufgestockt, andererseits musste rund ein Drittel mit weniger auskommen, als geplant.

Bei den Themen sind Portale nach wie vor Nummer Eins. Mehr als 53 Prozent der Befragten wollen in den kommenden fünf Jahren mehr Geld in diese Technologie investieren, lediglich zehn Prozent rechnen mit einem Rückgang des Budgets. Aufsteiger des Jahres seien jedoch Business Intelligence-Systeme, so Brommundt. Standen diese Systeme Ende 2002 auf Platz fünf der Liste der wichtigsten Themen, haben sie inzwischen den zweiten Rang erobert. Die Bedeutung von Business Intelligence-Systemen schlage sich auch in den zur Verfügung stehenden Geldmitteln nieder. Mehr als 38 Prozent der IT-Leiter rechnen mit steigenden Budgets. „Basel II mit seinen kommenden höheren Anforderungen an die Informationstechnologie bei Banken und Versicherungsunternehmen hat hier sicher den Markt belebt. Darüber hinaus sind die Business Intelligence-Lösungen gereift. Es gibt immer mehr Standard-Werkzeuge, mit deren Hilfe schneller und effektiver gearbeitet werden kann als früher“, erläutert Brommundt.

Zweiter Sieger sind die mobilen Technologien – sie haben an Bedeutung gewonnen. Der Blick auf die geplanten Budgets zeigt, dass in diesem Bereich mit den größten Investitions-Zuwächsen zu rechnen ist: 60 Prozent der Befragten planen, für mobile Lösungen inklusive drahtloser Kommunikation in Zukunft mehr auszugeben als heute. Damit dürften diese Technologien jetzt den Sprung von der Vision in die Anwendung geschafft haben.

 


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