20.07.2001 – Obwohl bereits heute jede vierte "eCommerce-Mark" in Deutschland in die Taschen der Touristikanbieter fließt, scheint das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht zu sein.
Obwohl bereits heute jede vierte "eCommerce-Mark" in Deutschland in die Taschen der Touristikanbieter fließt, scheint das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht zu sein.
Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte Studie der , in der über 6.000 Internetnutzer befragt wurden.
Rund 54% der Befragten haben bereits mindestens einmal eine touristische Leistung (ohne Eintrittskarten und Reiseversicherungen) über das Internet gebucht. Hotel- und Flugbuchungen nehmen dabei mit 26% bzw. 23% die Spitzenpositionen ein. Die Buchungen von Pauschal- und Last-Minute-Reisen bleiben trotz großem Informationsinteresse hinter den Erwartungen zurück.
Die wachsende Bedeutung des Internets als Distributionskanal für Reisedienstleistungen wird noch deutlicher, wenn man das Buchungsinteresse der Internetnutzer betrachtet. Das größte Potenzial bieten dabei die Last-Minute-Reisen. 48% derjenigen, die bisher noch keine kurzfristigen Reisen im Internet gebucht haben, beabsichtigen dies in Zukunft. Auch in den beiden Spitzenkategorien Hotels und Flüge besteht mit über 40% von Neuinteressierten auch noch ein großes Potenzial nach oben.
Trotz der tendenziell guten Aussichten für die Online-Anbieter der Tourismusbranche liegt noch viel Arbeit bei den virtuellen Reiseverkäufern. Während die Informationsvielfalt von den Internetnutzern bei touristischen Angeboten recht positiv bewertet wird, gibt es Abzüge in der B-Note: Für Preistransparenz und Buchbarkeit der Reiseangebote vergaben die Umfrageteilnehmer im Durchschnitt nur mäßige Noten.
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