08.07.2009 – Werbewetterlage weltweit: Während die traditionellen Werbesektoren weltweit schwächeln, zeigt die Internet-Werbung ihr Potential.
Werbewetterlage weltweit: Während die traditionellen Werbesektoren weltweit schwächeln, zeigt die Internet-Werbung ihr Potential.
Gute und schlechte Nachrichten: Eine umfassende und den gesamten Weltmarkt beleuchtende Studie des US-Marktforschungsunternehmens hält für den Werbemarkt beides bereit. Beim Blick in die Kristallkugel ist man vorsichtiger geworden: Während 2009 mit Schrumpfungsraten von minus 8,5 Prozent im Vorjahresvergleich weltweit schon abgeschrieben ist, wird 2010 voraussichtlich nicht so viel besser: So ist eine globale Wachstumsrate von 1,6 Prozent noch kein Grund, die Korken knallen zu lassen.
Speziell in Mittel- und Westeuropa sind die Einschnitte tiefer und die Heilungsaussichten schlechter geworden; hier werden minus 9,2 Prozent Schrumpfungsrate in 2009 und nur 0,2 Prozent Wachstum in 2010 erwartet. Für die erwarteten Werbebudgets bedeutet dies einen Anstieg von gerade einmal 254 Millionen US-Dollar bei einem Gesamtvolumen von über 112 Milliarden US-Dollar für den gesamten mittel- und westeuropäischen Markt.
Die Online-Werbung soll nun den Karren aus dem Dreck ziehen: Ihr Wachstum ist langsam, aber stetig. Während Zeitschriften und Magazinwerbung stark zurückgehen, konnten die Ausgaben für Online-Werbung weltweit von 2008 auf 2009 um etwa 5,2 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, von 2009 auf 2010 wird ein Anstieg von 6,3 Milliarden US-Dollar erwartet. Weltweit werden demnach 2010 rund 63 Milliarden des weltweiten Werbebudgets in der Online-Werbung investiert; der Internet-Anteil am globalen Werbemarkt wird demnach 13,8 Prozent betragen.
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