30.10.2003 – Schon länger ist es eher still um den Buchmarkt geworden. Aber Platzhirsch Amazon herrscht nicht nur als Nummer eins, sondern wildert auch in fremden (Such)-Revieren. Google will nun Paroli bieten.
Schon länger ist es eher still um den Buchmarkt geworden. Aber Platzhirsch Amazon herrscht nicht nur als Nummer eins, sondern wildert auch in fremden (Such)-Revieren. Google will nun Paroli bieten.
Wie das Branchenblatt berichtet, soll Google sich bereits seit einigen Monaten in Gesprächen mit Verlagen befinden. Es gehe darum, Buchinhalte für die Nutzung in der Google-Datenbank zu erschließen. Dabei hält es Steven Zeitchik von PW Newsline nicht für wahrscheinlich, dass ähnlich wie bei Amazon den Usern Exzerpte und einzelne Buchseiten als Ergebnisse präsentiert werden. Vielmehr sollen bei entsprechenden Suchanfragen auch aus dem Bücher-Bereich Links angezeigt werden. Geplant sei möglicherweise, auf separaten, hinter diesen Links liegenden Seiten den Nutzern Abstracts der Bücher anzubieten und auf eine Kaufmöglichkeit zu verweisen. Wer dann letztendlich den Verkauf abwickle, soll beim derzeitigen Stand der Planung Sache des Verlags bleiben.
Von Seiten Google war bislang noch keine Stellungnahme erhältlich. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte lediglich, dass man in Gesprächen mit Verlagen sei, um die Google-Suche noch nützlicher zu machen. Laut Publishers Weekly soll es aber bereits eine Vereinbarung mit einem Verlag geben, die den Zugriff auf 60.000 Bücher erlaubt.
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