Spam-Aufkommen weiter hoch

01.07.2008 – Die privaten Verbraucher haben regelmäßig viel Spam im Postfach. Die meisten versuchen sich davor zu schützen.

Die privaten Verbraucher haben regelmäßig viel Spam im Postfach. Die meisten versuchen sich davor zu schützen.

71 Prozent der Deutschen, die eine private eMail-Adresse haben, bekommen täglich mindestens eine unerwünschte Nachricht. 27 Prozent der eMail-Kunden erreichen sogar mehr als fünf Spam-Mails am Tag. Mindestens 80 Prozent aller weltweit versandten eMails sind Spam. Das geht aus einer Umfrage des Hightech-Verbands hervor. Spam sei neben Viren eines der größten Ärgernisse für Internet-Nutzer, erklärt Prof. Dieter Kempf vom BITKOM.

Von der tatsächlichen Anzahl der versandten Spam-eMails bekommt die Mehrheit der Anwender allerdings nur wenig mit. 75 Prozent der deutschen eMail-Empfänger schützen sich gegen die unerwünschten Nachrichten. 38 Prozent setzen dabei auf die Spam-Filter ihrer eMail-Anbieter. 25 Prozent haben einen Filter auf dem eigenen Computer – entweder im eMail-Programm integriert oder als separate Software. Weitere bekannte Methoden sind, zweifelhafte Webseiten zu meiden oder spezielle Anti-Spam-Dienstleister zu nutzen. Ein Ende der Spam-Praxis ist laut BITKOM nicht abzusehen. Zwar droht Spam-Versendern in Deutschland seit dem vergangenen Jahr ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Doch die meisten Spam-Mails werden aus dem Ausland verschickt und fallen nicht unter die deutsche Gesetzgebung.

 


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