22.10.2003 – Über B2C-Umsätze wird viel geredet – verdient wird weniger. B2B ist da im Allgemeinen wesentlich erfolgreicher.
Über B2C-Umsätze wird viel geredet – verdient wird weniger. B2B ist da im Allgemeinen wesentlich erfolgreicher.
Der Großteil der Online-Umsätze resultiert aus dem Handel zwischen Unternehmen. Im verarbeitenden Gewerbe liegt der Anteil des B2B bei knapp 85 Prozent, auf den B2C-Bereich entfallen lediglich neun Prozent. Das bestätigt eine repräsentative Befragung von rund 4.450 Unternehmen mit fünf und mehr Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe und ausgewählten Dienstleistungsbranchen, die das im vierten Quartal des vergangenen Jahres durchgeführt hat. Deutlich erfolgreicher sind die Dienstleistungsunternehmen im B2C, die nahezu ein Drittel ihres Online-Umsatzes im B2C-Segment erwirtschaften.
Das Internet wird von den Unternehmen hauptsächlich zur Beschaffung und weit weniger für den Vertrieb genutzt. Im Rahmen des Vertriebs beteiligen sich knapp zwölf Prozent aller Unternehmen an einem elektronischen Marktplatz, einen eigenen Online-Shop betreiben nur neun Prozent. Fast genauso viele Unternehmen nehmen an elektronischen Ausschreibungen teil. Bei vielen Unternehmen werden die eBusiness-Aktivitäten durch direkten Kontakt zu Geschäftspartnern begleitet. Nur ein geringer Anteil der Unternehmen nutzt spezielle B2B-Marktplätze oder B2B-Auktionen zum Vertrieb ihrer Produkte oder Dienstleistungen.
Mehr als die Hälfte der Unternehmen gibt an, dass die hohen Kosten der Einrichtung und Pflege eines eCommerce-Systems ihre Bereitschaft hemmen, Produkte oder Dienstleistungen im Internet zu vertreiben. Nahezu ebenso viele Unternehmen sehen sich mit einer mangelnden Bereitschaft ihrer Kunden zum Online-Einkauf konfrontiert. Darüber hinaus halten rund 45 Prozent der Unternehmen ihre Produkte für nicht oder wenig geeignet, um im Internet angeboten zu werden. Vor allem Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes sind in dieser Hinsicht skeptisch: Bei ihnen liegt der Anteil derer, die ihre Produkte als ungeeignet für den Vertrieb per Internet bezeichnen, bei knapp 56 Prozent, während er im Dienstleistungssektor nur 43 Prozent beträgt. Logistische Probleme, eine eventuelle Beeinträchtigung des Absatzes über konventionelle Absatzkanäle oder Probleme mit der Zahlungsabwicklung betrachten hingegen weit weniger Unternehmen als Hemmnis für ihre eBusiness-Aktvititäten.
20.10.2003 – T-Online Business jetzt mit Inkasso-Service
16.10.2003 – Kfz-Ersatzteile gibts bei Delticom
02.10.2003 – Unternehmen vergeuden Milliarden durch IT-Ausfälle
26.09.2003 – Top Ten Intranets 2003
15.09.2003 – IT-Investitionen schwanken branchenabhängig
Mehr News | Spotlights zum Thema ‚B2B‘
