16.06.2008 – Durch welche Werbekanäle Nutzer am ehesten zum Einkauf angeregt werden, hat nun eine großangelegte Studie zu Konversion im Online-Marketing untersucht.
Durch welche Werbekanäle Nutzer am ehesten zum Einkauf angeregt werden, hat nun eine großangelegte Studie zu Konversion im Online-Marketing untersucht.
Wie viele Online-Werbemittelkontakte ein Kunde vor seinem endgültigen Einkauf im Internet hat und auf welche Kanäle er am besten anspricht, ist für Marketer von essentiellem Interesse. , Anbieter von Adserving-Lösungen und ein Unternehmen der ValueClick-Gruppe, hat in seiner Studie Path to Conversion" diese verschlungenen Wege untersucht.
Ausgewertet wurden dabei über sieben Monate lang die Kampagnen von unterschiedlichen US-eCommerce-Anbietern, die auf mehrere Online-Marketing-Instrumente setzen. Der Erfolg der einzelnen Werbekanäle, wie Display- und eMail-Kampagnen, performance-basierter Online-Werbung sowie Suchmaschinen-Marketing, floss in die Untersuchung mit ein. So sind 70 Prozent aller endgültigen Konversionen, also beispielsweise Bestellungen in Online-Shops, nach dem Kontakt mit mindestens zwei oder mehr Werbemitteln erfolgt. 45 Prozent der Nutzer, die auf Paid-Search-Anzeigen klickten, kamen vorher mit mindestens einem Werbebanner des Anbieters in Berührung.
So führt beispielsweise ein Newsletter einen Kunden auf ein Informations-Portal, dessen Banner-Werbung den Kunden auf eine andere Seite lenkt, deren Google-Anzeige ihn wiederum in einen Online-Shop lockt. Platziert sich ein Anbieter geschickt an mehreren dieser Stationen, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Einkauf des Kunden laut den Analysten stark an. Christian Geyer von Mediaplex zufolge, sei also ein übergreifendes Tracking der einzelnen Werbekanäle unerlässlich. Zudem sei mit diesen Ergebnissen, so Geyer, das momentane Erlösmodell im Performance-Marketing, die Vergütung des letzten Klicks", in Frage gestellt.
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