Was denken die Deutschen über das Internet?

10.10.2003 – Wie sind die Erfahrungen der Wirtschaft mit dem Web und was sind die Erwartungen? Antworten auf diese Fragen verspricht die Studie "Deutschland Online – Das Internet in Wirtschaft und Gesellschaft".

Wie sind die Erfahrungen der Wirtschaft mit dem Web und was sind die Erwartungen? Antworten auf diese Fragen verspricht die Studie "Deutschland Online – Das Internet in Wirtschaft und Gesellschaft".

Die Studie, die gestern von der in Berlin vorgestellt wurde, zeigt, dass das Internet inzwischen zu einem selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens in Deutschland geworden ist. Dem Internet kommt nicht nur bereits heute, sondern auch und vor allem in Zukunft eine hohe Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu. Darin sind sich die befragten Bürger und Wirtschaftsvertreter einig.

Nach Einschätzung der befragten Medienunternehmen wird in Deutschland bis zum Jahr 2008 die Anzahl der Breitband-Zugänge um mehr als 300 Prozent auf 12,6 Millionen Anschlüsse zunehmen. Insbesondere diese Entwicklung lässt das Internet immer weiter in den Alltag der deutschen Bevölkerung vordringen. So ist der Einkauf im Internet für viele Bürger mittlerweile selbstverständlich. Die Vorteile sind dabei laut der befragten Bürger der Preis- und Zeitvorteil (über drei Viertel), das Einkaufen rund um die Uhr (80 Prozent) sowie die Bequemlichkeit, von zu Hause aus einkaufen zu können (über zwei Drittel). Auch ein wachsendes Vertrauen in die Transaktionssicherheit des Internet und der Convenience-Vorteil im Vergleich zu anderen Medien werden die eCommerce Ausgaben der Bürger weiter steigen lassen.

Jenseits kommerzieller Angebote wollen sowohl Bürger als auch Unternehmen staatliche Verwaltungsdienstleistungen online nutzen. Über 70 Prozent der Bürger haben ein hohes oder sehr hohes Interesse an eGovernment und sind bereit, hierfür Geld auszugeben.

Für das Jahr 2005 erwartet knapp die Hälfte der befragten Unternehmen einen hohen Einfluss auf ihre Geschäftstätigkeit. Im Jahr 2002 waren dies noch 37,5 Prozent. Mögliche Einflussfaktoren könnten hierfür unter anderem Kosteneinsparungen im Online-Direktmarketing, aber auch die kontext- und personenspezifischen Werbeschaltungen sein. Die Werbewirksamkeit von eMail-Marketing ist mittlerweile mit der von klassischen
Offline-Direktmarketinginstrumenten zu vergleichen: 47,1 Prozent der Bürger haben eMail-Marketing bereits kennen gelernt, Unternehmen schätzen die Werbewirksamkeit des eMail-Marketings fast so hoch ein wie die des Telefonmarketing.

 


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