Zweischneidig: eMail

05.11.2003 – Manchmal klappt es, manchmal nicht – die Kundenansprache per eMail ist nicht immer ein Erfolg. Und auch negative Effekte können durchaus auftreten.

Manchmal klappt es, manchmal nicht – die Kundenansprache per eMail ist nicht immer ein Erfolg. Und auch negative Effekte können durchaus auftreten.

Als wirklich nicht gelungen kann man eine eMail-Kampagne sicherlich dann bezeichnen, wenn die Kunden anschließend jeden weiteren Kontakt mit dem betreffenden Unternehmen einstellen. Immerhin fast die Hälfte der Befragten in einer aktuellen Studie von haben das schon einmal getan, als Reaktion auf eine in ihren Augen nicht adäquate Ansprache durch eMail. Allerdings haben, laut der gleichen Studie, auch 57 Prozent der Befragten nach dem Erhalt einer eMail schon einmal mit dem Kauf des so beworbenen Produkts reagiert.

Nach Einschätzung der Experten von Quris ist die Sache klar: Es ist eben Aufgabe der Marketer, richtig vorherzusagen, wie eine eMail wirken wird. Um sicherzustellen, dass das gewünschte Resultat erzielt wird und unliebsame Nebenwirkungen unterbleiben, empfehlen sie die kontinuierliche Beobachtung der eMail-Beziehung. Allein die Auswertung der Responseraten einzelner Kampagnen sei nicht hinreichend. Im stationären Handel könne ein Geschäftsmann relativ einfach einschätzen, ob ein Kunde, der seinen Laden betritt, Hilfe benötigt oder eher nicht interessiert ist, erläutert John Funk von Quris. Das Management der Online-Kundenbeziehung erfordere dagegen ein tieferes Verständnis und eine Beachtung auch der unterschiedlichen Nuancen.

 


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