Wusstest du, dass dein Windows-PC Updates an andere verteilt? Diese Funktion nennt sich Übermittelungsoptimierung (Windows-Lieferoptimierung / Delivery Optimization). Dein Computer nutzt das Internet, um Updates nicht nur zu empfangen, sondern auch an fremde Geräte weiterzugeben. Persönliche Daten werden dabei aber nicht übertragen. Hier erfährst du, wie du das Abgeben von Updates an andere deaktivieren kannst.
Windows-Updates gelangen über deinen PC zu anderen – das steckt dahinter

Delivery Optimization ist eine Funktion in Windows, die Updates nicht nur von Microsoft-Servern lädt. Sie erlaubt es deinem Gerät, bereits heruntergeladene Updates mit anderen Computern im Internet oder lokalen Netzwerk zu teilen. Dadurch will Microsoft die Update-Verteilung beschleunigen und Serverlast verringern.
Was genau passiert im Hintergrund?
Dein PC speichert heruntergeladene Windows- und Microsoft Store-Updates zwischen. Andere Geräte können diese Dateien über das Peer-to-Peer-Verfahren direkt von deinem Computer abrufen. Persönliche Dokumente und Daten bleiben davon unberührt und werden nicht weitergegeben.
Wie lässt sich die Funktion abschalten?
Du möchtest nicht, dass dein Rechner Bandbreite für fremde Updates nutzt? In den Windows-Einstellungen findest du die Optionen unter „Update und Sicherheit“ > „Windows Update“ > „Erweiterte Optionen“ > „Übermittlungsoptimierung“. Hier kannst du die Freigabe für andere Geräte im Internet oder im lokalen Netzwerk ausschalten.
Wann ist das Feature sinnvoll?
Für dich bringt Delivery Optimization Vorteile, wenn mehrere PCs im selben Netzwerk Updates schneller erhalten sollen. Im privaten Heimnetzwerk kann die Aktivierung praktisch sein, im Internet dagegen nutzt dein Gerät Ressourcen für fremde Rechner. Die Entscheidung liegt bei dir – du kannst das Feature jederzeit anpassen oder deaktivieren.



