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Deutsche im Netz: Erst informieren, dann bieten

05.08.2010 - Online-Auktionen liegen bei Nutzern voll im Trend – ein Drittel aller Deutschen hat bereits im Netz geboten. Das Vertrauen ins Netz wächst und die Kunden nutzen die Informationen.

Online-Auktionen liegen bei Nutzern voll im Trend – ein Drittel aller Deutschen hat bereits im Netz geboten. Das Vertrauen ins Netz wächst und die Kunden nutzen die Informationen.

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – verkauft. Diesen Satz gibt es bei Internet-Auktionen zwar nicht zu hören, dennoch sind diese bei Deutschen besonders beliebt. 27 Millionen deutsche Nutzer haben bereits einmal Produkte im Internet ersteigert, wie der nun verlauten ließ. Dies entspricht etwa 54 Prozent der deutschen Internet-Nutzer über 14 Jahren. Am liebsten ersteigern die Anwender Hobby- und Freizeitartikel – etwa ein Drittel hat diese bereits bei eBay & Co. erworben. Ein Viertel der Onliner hat bereits Bücher ersteigert, weitere wichtige Produktgruppen sind „Kleidung, Schmuck, Accessoires“ und „Computer und Zubehör“, die auf jeweils über 20 Prozent kommen.

Vielleicht ist überraschend, dass Männer bei Auktionen im Netz aktiver sind als Frauen: Ganze 60 Prozent der männlichen Internetnutzer haben schon einmal etwas im Web ersteigert – bei den Frauen sind es 49 Prozent. Auch zeigt sich eine geographische Kluft: Fast zwei Drittel der Ostdeutschen haben schon einmal im Netz etwas ersteigert, während es im Westen nur knapp über die Hälfte sind.

Was allerdings nicht mehr überrascht, ist, dass Nutzer ihre Entscheidungen sehr informiert treffen. Allerdings, so zeigt eine weitere BITKOM-Studie, wachsen Online-Shopping und stationärer Handel immer stärker zusammen. Demnach informieren sich 68 Prozent der Onliner regelmäßig zunächst im Geschäft, bevor sie dann online den Kauf tätigen. Offenbar schätzen Verbraucher die persönliche Beratung oder wollen die Produkte vor der Anschaffung zunächst sehen und ausprobieren. Dass dann aber trotzdem online gekauft werde, so Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer vom BITKOM, liege daran, dass viele Nutzer annehmen, dass im Internet alles billiger sei.

Umgekehrt informieren sich 80 Prozent der Anwender vor einem Kauf in einem Geschäft häufig oder gelegentlich im Internet über das gewünschte Produkt, deren Funktionalität und dessen Preis. Sicher zeigt sich hier deutlich, dass das Internet die wichtigste Informationsquelle bei Kaufentscheidungen geworden ist. Die größte Bedeutung haben dabei allerdings nicht die Erfahrung anderer Kunden, sondern die Webseiten der Händler und Hersteller. Während fast die Hälfte der Internetnutzer sich dort über Produkteigenschaften und Preise schlau macht, gab nur ein Drittel der Nutzer an, dass die Meinung anderer Verbraucher die eigene Kaufentscheidung direkt beeinflusse.

 


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