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Was und für wen sind Wächterkontrollsysteme? Ein Überblick

  • M. Distel
Aktualisiert:

Pünktlich mit der Werkhallen Glocke die Stempelkarte gezückt, in die Stechuhr gedrückt und Arbeitsklamotten gepackt und in den Feierabend gegangen. So sah der kontrollierte Arbeitsalltag von vielen Werktätigen noch vor gut 25 Jahren aus. Aber auch während der Arbeit vor allem wenn es um das Betreten und die Kontrolle von sensiblen Arbeitsbereichen ging, reichte als Zugangsbeschränkung zu einem bestimmten Betriebsteil meist nur ein Schlüssel. Hatte man keinen dabei ging es nicht weiter und eine bestimmte Anlage / ein bestimmter Bereich konnte nicht kontrolliert werden. In Zeiten der Hochtechnologie und vor allem der Digitalisierung sieht das inzwischen (glücklicherweise) etwas anders aus.

Wächterkontrollsysteme im Jahr 2018 sind nicht mehr Stechuhr und Stechstellen aus Papierrollen und Stempeln, sondern hochmoderne sensorbasierende Anlagen (Near Field Communication NFC) die ein flexibles und effizientes planen und automatisieren von zu überwachenden Bereichen ermöglichen. Wo früher beispielsweise im Wachdienst die Wächterkontrolle per Stechuhr und Schlüsselstempel nachgehalten wurde, läuft heute die Kontrolle vollautomatisch. Früher trug der Wachmann eine Uhr in der verschiedene Schlüssel je nach Position des Wachmanns eingesetzt und gedreht wurden. Auf einem Papierröllchen wurden mit jeder Drehung die Schlüsselnummer und die Uhrzeit erfasst, so dass der Nachweis da war, dass der Wachmann zur bestimmten Uhrzeit an dem vordefinierten Ort gewesen ist.

Komplex und mühselig für alle Involvierten. Heute mit einem modernen Wächterkontrollsystem sieht das anders aus: Der Wachmann trägt ein an die Arbeitsbereiche abgestimmtes Spezial-Endgerät mit sich, das seinen Standort in Echtzeit an ein zentrales System übermittelt, wo alle Daten analysiert werden können und der Wachmann schnell und flexibel anders eingesetzt werden könnte. Auch ein zweiter Wachmann könnte so den Standort erkennen und im Notfall zur Hilfe eilen.

Wie sehen Wächterkontrollsysteme aus?
Die Endgeräte sehen meist aus wie Smartphones (aber auch Tablets) sind im Kern aber robuster und bieten etwas andere Features, beispielsweise eine bessere Taschenlampe spezielle Software für die entsprechenden Anwendungszwecke und eine festverbaute Panikoption für den Einsatz als Personen-Notruf-Gerät. Die meisten Geräte verfügen über NFC-Tags um die entsprechende Kontrolle vor Ort zu bestätigen. Die Funktionsweise: Meist werden am zu kontrollierenden Objekt Lesestellen angebracht, die abgescannt werden. Während der Kontrolle werden entsprechende Daten übermittelt, die der Dienstleister dann als Bericht zusammenfassen und so dem Kunden übermitteln kann und das recht zeitnah mit der entsprechenden Basissoftware in der Zentrale. Kunden haben meist Zugriff auf ein Web-Portal über das sie die entsprechenden Kontrollen einsehen können und über die auch eine effiziente Schlüsselverwaltung geregelt werden kann. Auf diese Weise ist eine zeitliche, örtliche und ereignisbezogene Dokumentation von Kontrollen möglich. Dazu ermöglichen Wächterkontrollsysteme bei der Dokumentation mobil erbrachter Dienstleistungen eine leistungsorientierte Abrechnung.

Wo kommen Wächterkontrollsysteme zum Einsatz?
Wächterkontrollsystem finden ihren Einsatz beispielsweise in der Gebäudereinigung, bei Wach- und Sicherheitsdiensten, im Facilitymanagement, beim Objekt- und Werkschutz oder im Pflegedienst eigentlich überall wo es sensible Bereiche zum Kontrollieren gibt. Aber auch in gefährlichen Arbeitsbereichen. Bei gefährlichen Arbeiten beispielsweise im Chemiewerk, kann so ein Kontrollsystem auch Leben retten, wenn man das Gerät des Arbeiters in regelmäßigen Abständen „anfunkt“ oder wenn der Arbeiter selbständig einen Notruf absetzen kann.

Was kostet das  Wächterkontrollsystem?
Das hängt immer von der Anzahl der benötigten Endgeräte und den benötigten Umfang der Auswertung ab. Aber auch die Anzahl der Lesestellen sowie die Wartungskosten fließen in den Gesamtpreis ein. Man sollte seine Gesamtpreisaufstellung über einen Nutzungs-Zeitraum von fünf Jahren gegenüberstellen und dabei auch auf die Referenzen des jeweiligen Anbieters schauen und bei Rückfragen diese kontaktieren.

Über den Autor Karsten Höft:
Seit 1998 im Internet mit diversen Digital-Projekten unterwegs. Alles was die digitale Welt bewegt ist sein Beruf und auch sein Hobby. Von Marketing und eCommerce über Webentwicklung bis hin zu den neuesten Technologien und IT-Entwicklungen (z.B. Künstliche Intelligenz, Smart Home): Er fühlt sich im E-Business und der Techwelt einfach zu Hause. Er ist Inhaber von ECIN.de und Gründer von diversen weiteren Webportalen, wie der (Sport & Stock) Bildagentur frontalvision.com, denn manchmal muss er das Digitale einfach mal in der Hand halten, ob in Stadien oder auf Reisen. Deswegen findet sich auch das Thema "Fotografie" in all seinen Facetten auf ECIN.de wieder.

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