23.05.2006 - Die reißerischen eMail-Betreffs kommen nicht zum Leser durch. Und umgekehrt sind langweilige Überschriften erfolgreicher.

Die reißerischen eMail-Betreffs kommen nicht zum Leser durch. Und umgekehrt sind langweilige Überschriften erfolgreicher.

Wer hätte das gedacht: Nicht die knallhart angepriesenen Betreff-Zeilen sorgen für gute Öffnungsraten, sondern die, die man mehrheitlich als langweilig bezeichnen könnte. Das meinen die Analysten von , die Zahlen liefern über den enormen Unterschied bei der Ansprache. So haben eMails mit Betreff-Zeilen, die als langweilig eingestuft werden, Öffnungsraten von 60 bis 87 Prozent. eMails, die glatt und hardselling ihre Message verkünden, haben Open-Rates von gerade einmal einem bis 14 Prozent.

Das liege zuvorderst an der Existenz von Spam, meint Ben Chestnut von MailChimp. Man habe sich eben an die reißerischen Betreff-Zeilen gewöhnt und reagiere entsprechend. Deshalb sollten Marketer einfache und präzise Betreff-Zeilen formulieren. Viele Ausrufungszeichen oder allzu übereifrige Ankündigung der Benefits bewirkten das glatte Gegenteil, wenn sie nicht schon der Spam-Filter kassiere. Als Gegenvorschlag spricht Chestnut von der Methode dem Subscriber neben der "normalen" Newsletter-Mail auch per Opt-in Hardselling-Listen anzubieten, die ganz auf den Verkauf konzentriert sind. Immer gelte aber: Je klarer und transparenter man die Inhalte und Absichten der eMails kommuniziere, umso besser für Sender und Empfänger.

 


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