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Desinfektion: So wichtig sind die richtigen Produkte für die Infektionsprophylaxe

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Desinfektion: So wichtig sind die richtigen Produkte für die Infektionsprophylaxe

Die Pandemie hat uns vor Augen geführt, dass regelmäßige Desinfektion nicht nur in medizinischen und gastronomischen Einrichtungen wichtig ist. Sie sollte vielmehr überall dort ernst genommen werden, wo Menschen zusammenkommen: beispielsweise im Büro, in Waschräumen oder Betriebsküchen. Dabei ist Desinfektionsmittel nicht gleich Desinfektionsmittel. Dieser Artikel klärt über die Unterschiede in Formulierung und Einsatz auf und verdeutlicht zugleich, warum Desinfektion einen wichtigen Platz im Hygienemanagement haben sollte.

Desinfektionsmittel: Was wirkt wogegen?

Die Aufgabe von Desinfektionsmitteln ist es, Krankheitserreger zu neutralisieren, sodass sie nicht mehr infektiös sind. Eine Reinigung hingegen entfernt lediglich Schmutz. Die Keimreduktion liegt bei der Reinigung zwischen 10 % und 90 %. Bei der Desinfektion hingegen werden die Keime um bis zu 99,99 % reduziert. An Orten, an denen besonders viele Keime verbreitet werden können, etwa an Gegenständen im Büro, den sanitären Anlagen oder Teeküchen, haben Sie eine besondere Sorgfaltspflicht gegenüber Ihren Mitarbeitenden. Hier gilt es ein hygienisches Umfeld zu schaffen und zu erhalten, sodass Mitarbeitende nicht aufgrund einer Infektion ausfallen. Trotz der hohen Wirksamkeit gilt: Es gibt nicht ein Desinfektionsmittel, dass Keime, Bakterien und Viren gleichermaßen gut bekämpft. Hygiene-Fachleute unterscheiden zwischen Bakteriziden, Sporiziden und Viruziden. Bakterizide Desinfektionsmittel töten lebende Bakterien, beispielsweise Meningokokken oder Salmonellen. Sporizide Desinfektionsmittel bekämpfen die äußerst robusten Sporen von Bakterien, die diese bilden, um ungünstige Zeiten zu überdauern. Viruzide Desinfektionsmittel hingegen machen alle Arten von Viren mit oder ohne Hülle unschädlich. Gegen die umhüllten Coronaviren sind Desinfektionsmittel geeignet, die mindestens begrenzt viruzid sind. Diese Empfehlung stammt vom Robert-Koch-Institut (RKI). Als besonders wirksam rät das RKI zu Ethanol, Natriumhypochlorit oder Wasserstoffperoxid basierten Mitteln.

Desinfizieren: Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, in der richtigen Dosis

Die Hersteller von Desinfektionsmitteln machen es Ihnen einfach. Auf den Etiketten der Mittel ist genau der Zweck beschrieben, für den es sich eignet. Es gibt drei Gruppen an Desinfektionsmitteln: Die Mittel für Hände verhalten sich besonders hautschonend. Flächendesinfektionsmittel sind für genau definierte Materialien geeignet, die sie nicht angreifen. Deswegen empfiehlt es sich, diese Mittel vor dem großflächigen Einsatz an einer unauffälligen Stelle zu testen. Die Mittel für Geräte und medizinische Instrumente enthalten Korrosionshemmer. Jedes Desinfektionsmittel benötigt eine bestimmte Zeit, um seine Wirkung zu entfalten. Die Hersteller werden die optimale Zeit angeben. Auch die Dosierung des Produkts bestimmt seine Wirkung: Fällt sie zu niedrig aus, können die Keime resistent gegen das Mittel werden. Wird zu viel verwendet, kann es die zu desinfizierende Oberfläche angreifen. Ähnliches sind die Folgen in Bezug auf die Einwirkzeit. Daher ist es wichtig, diese Information an die Nutzenden des Desinfektionsmittels weiterzugeben. Achtung: Inhaltsstoffe von Reinigungsmitteln und Desinfektionsmitteln können ihre Wirkung gegenseitig aufheben. Deswegen sind diese Mittel nie zu mischen – auch wenn dadurch Zeit gewonnen werden könnte.

Fazit: Desinfektion als Bestandteil der Infektionsprophylaxe

Spätestens seit dem Ausbruch der Pandemie müssen Betriebe aller Branchen ihre Hygienemaßnahmen überprüfen und teils nachbessern. Aus diesem Artikel geht die besondere Bedeutung der Desinfektion hervor: Arbeitgeber müssen geeignete Hygiene-Maßnahmen in den Berufsalltag aller Mitarbeitenden integrieren, um der Sorgfaltspflicht gegenüber der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden nachzukommen und darüber hinaus für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu sorgen.

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