maincubes eröffnet 2023 zweites nachhaltiges Rechenzentrum im Rhein-Main-Gebiet

FRA02 von maincubes setzt neue Maßstäbe für nachhaltige digitale Infrastrukturen / Weitere Standorte in Planung

Frankfurt, 20. Juli 2021 – maincubes baut in Schwalbach bei Frankfurt ein weiteres Colocation-Rechenzentrum, das sich durch Nachhaltigkeit auszeichnet. Moderne Kälteerzeugung mit indirekter freier Kühlung im geschlossenen Kreislauf, effiziente USV-Systeme mit Ökostromversorgung und geplanter Abwärmenutzung: Auf rund 7.000 Quadratmetern für IT-White-Space und Bürofläche geht das neue energieeffiziente Datacenter FRA02 von maincubes ab Sommer 2023 im Rhein-Main-Gebiet mit einer Anschlussleistung von 20 MW an den Start. Damit wird ein sicheres und zugleich klimafreundliches Zuhause für IT-Infrastrukturen angeboten. „Mit FRA02 erweitern wir unser europäisches Rechenzentrums-Netzwerk mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit, mit dem wir einen wichtigen Beitrag zur grünen digitalen Transformation leisten. Dies erfolgt nicht nur aufgrund von Regularien, die jeden Infrastrukturanbieter dazu verpflichten, CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern auch aufgrund unserer gesellschaftlichen und unternehmerischen Verantwortung“, sagt Oliver Menzel, CEO bei maincubes. „Unser Ziel ist es, unsere Rechenzentren aus eigener Kraft klimaneutral zu betreiben.“

Ein idealer Standort

Die Wahl fiel auf den Standort Schwalbach am Taunus in unmittelbarer Nähe zu Frankfurt sowohl wegen der guten örtlichen Voraussetzungen in Bezug auf die vorhandenen Strom- und Telekommunikationsinfrastrukturen als auch wegen der vorhandenen Rahmenbedingungen, die einen nachhaltigen Rechenzentrumsbetrieb ermöglichen. Zum einen geht es um die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien, die maincubes direkt von den Erzeugern bezieht möchte. Zum anderen kann sich maincubes auf die Unterstützung seitens der Stadt Schwalbach verlassen. Die Stadt ist sehr motiviert, digitale nachhaltige Infrastrukturen anzusiedeln. maincubes investiert mit FRA02 einen dreistelligen Millionenbetrag. Sogar die Entwicklung eines digitalen Campus im Gewerbegebiet könnte in Zukunft möglich sein.

Nachhaltiger Betrieb

Neben der Stromversorgung aus regenerativen Energiequellen und dem Einsatz von energieeffizienten Technologien ist die Kühlung ein zentraler Pfeiler des klimafreundlichen Designs von FRA02, für die ein Kühlwandsystem zum Einsatz kommt. Die Coolwall-Technologie setzt auf großflächige wasserdurchströmte Wärmetauschermodule zur Klimatisierung. Im Klimakonzept ist die Vorrüstung für Server-Wasserkühlung und Immersion Cooling bereits berücksichtigt, wenn ein Kunde mit seiner IT-Infrastruktur darauf zurückgreifen möchte. Das Rechenzentrum wird nach DIN-EN50600 VK3 zertifiziert, wobei es im Bereich der Stromversorgung diese Anforderungen sogar übererfüllt und in Teilen damit die Verfügbarkeitsklasse IV (VK4) erreicht. „Um ein Maximum an Energieeffizienz und Verfügbarkeit sicherzustellen, setzen wir bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung auf rotierende USV-Anlagen in einem speziellen Verbund, dem sogenannten isoliert-parallelen Bus (IP-Bus) sowie einem kinetischen Schwungrad-Energiespeicher statt einer Batterie-Lösung. Dieses USV-System wird mit einer für den IP-Bus speziellen hochverfügbaren Redundanz aufgebaut“, erklärt Albrecht Kraas, CTO bei maincubes.

Höchste Standards bei Sicherheit und Datenschutz

Ebenso wichtig wie klimaschonende IT-Infrastrukturen sind für Kunden die Themen Datenschutz und physische Sicherheit. Da maincubes auch hier höchste Standards bietet, hat sich bereits jetzt zum Baubeginn ein Kunde aus dem IT-Umfeld der öffentlichen Hand für FRA02 entschieden, womit der Hauptteil des Rechenzentrums vermietet ist. Physische und elektronische Zutrittskontrollsysteme mit biometrischen Sicherheitsmerkmalen, ein aktiver Sicherheitszaun, Zugangsschleusen für Personen und Fahrzeuge sowie umfangreiche organisatorische Maßnahmen verhindern das Eindringen unbefugter Personen und bieten umfassenden Schutz der digitalen Infrastruktur.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem neuen Rechenzentrum FRA02 bereits vor Baubeginn einen bedeutenden Kunden und dessen Vertrauen gewinnen konnten, der maincubes nicht nur aufgrund des hochverfügbaren RZ-Betriebs ausgewählt hat, sondern auch als strategischen Partner in puncto Nachhaltigkeit. Wir alle sollten Verantwortung für dieses wichtige Thema übernehmen und maincubes möchte hier ein Zeichen setzen. Daher werden wir uns gemeinsam mit unserem neuen und unseren bestehenden Kunden sowie mit unserem Partnernetzwerk aktiv für die grüne digitale Transformation einsetzen“, so Oliver Menzel, CEO von maincubes.   

Weiterer Ausbau

maincubes plant bereits den Bau weiterer nachhaltiger Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet.

Über maincubes

maincubes ist mehrheitlich Teil des deutschen Immobilieninvestors und -entwicklers Art-Invest, welcher wiederum ein Teil der mittelständischen Zech-Gruppe, Bremen, ist. maincubes stellt seinen Kunden mit Rechenzentren bei Frankfurt und einem Rechenzentrum bei Amsterdam ein Netzwerk hochverfügbarer Datacenter unterschiedlicher Größe und Ausprägung in Europa zur Verfügung, das Colocation in Verbindung mit sicheren Eco-Systemen für die digitale Zukunft von Unternehmen verschiedener Branchen ermöglicht. Über die digitale Plattform secureexchange® können Kunden und Partner von maincubes weltweit IT-Dienstleistungen wie IoT-, (Cyber-)Security- sowie Connectivity- und Cloud-Services zur Erweiterung ihrer Geschäftsmöglichkeiten nutzen. maincubes-Services sind sicher, effizient und nutzerfreundlich – so schaffen wir Räume für Ihre digitale Zukunft und Ihre Daten haben ein sicheres Zuhause.

Für weitere Informationen besuchen Sie www.maincubes.com

Dieser Artikel erschien am und wurde am aktualisiert.
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