Strategie der Zukunft: Digitale Strukturen zügig modernisieren

  • Jörg Peil
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Strategie der Zukunft: Digitale Strukturen zügig modernisieren

Corona wird gehen, ob früher oder später. Und dann wiederum wird die weitere Digitalisierung rasant an Fahrt aufnehmen. Unternehmen sollten sich daher dringend um ihren Modernisierungsstau bei der Netzwerk- und Telekommunikationsinfrastruktur kümmern, um sich für die Zukunft zu wappnen.

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Die Corona-Krise hat für große Schäden gesorgt und die Probleme sind noch längst nicht vorbei. Denn neben den dramatischen gesundheitlichen Konsequenzen für viele Menschen und die zahlreichen Todesfälle muss sich die Wirtschaft auf der ganzen Welt von Kontaktbeschränkungen, Lockdowns, Reiseverboten und Co. erholen. Und trotz eines mehr oder weniger entspannten Sommers befürchten Fachleute bereits eine vierte Welle. 

Nun bleibt die Hoffnung, dass zumindest die Wirtschaft schnell wieder auf die Beine kommt: Die Bundesbank hat angesichts der allmählichen Wiederöffnung der Wirtschaft ihre Konjunkturprognose für Deutschland für dieses Jahr und nächstes Jahr deutlich erhöht. Für 2021 wird ein kalenderbereinigter Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,7 Prozent statt wie noch zuvor von drei Prozent erwartet. Für 2022 wird ein Wachstum von 5,2 Prozent (Dezember-Prognose: 4,5) Prozent und für 2023 von 1,7 (1,8) Prozent prognostiziert.

Generell gilt: Corona wird gehen, der Grundstein dafür ist durch die fortschreitenden Impfungen in mehr und mehr Ländern gelegt. Und dann kommt es darauf an, dass Unternehmen marktfähig bleiben und den Kunden und Partnern das bieten, was sie wirklich wollen. Und das bezieht sich eben auf die Digitalisierung. Dies ist ein riesiges Thema, dem sich alle Unternehmen widmen müssen, um in Zukunft erfolgreiche Geschäfte zu betreiben. Die vergangenen knapp 18 Monate haben deutlich gezeigt, welchen Wert digitale Geschäftsmodell besitzen. Ob Shopping, Dienstleistungen oder Kommunikation: „Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Sie betrifft uns alle – und sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in jedem Lebensbereich. Die digitale Transformation eröffnet dabei große Chancen für mehr Lebensqualität, revolutionäre Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften“, heißt es beim Bundeswirtschaftsministerium.

Das Problem: Es existiert ein erheblicher Modernisierungsstau bei der Netzwerk- und Telekommunikationsinfrastruktur bei vielen Unternehmen über alle Branchen hinweg. In vielen Betrieben ist diese Infrastruktur stark in die Jahre gekommen oder ohnehin nur rudimentär vorhanden. Daher ist es beinahe zwingend, sich schnellstmöglich strategisch mit seinen Strukturen zu befassen und jetzt schon tragfähige Pläne für die Zeit nach der Krise zu entwickeln. Es werden die Unternehmen an der Spitze stehen, die innovative Strukturen nachweisen können. Das bezieht sich auf so gut wie alle Bereiche, ob es Marketing und Vertrieb sind, die Kommunikation mit Kunden und Lieferanten oder eben auch die internen Abläufe, von der Datenpflege bis zu komplexen Produktionsprozessen.

Unternehmen sind deshalb dazu aufgerufen, sich mit ihren eigenen Strukturen zu befassen, diese genau zu analysieren und sich die Frage zu beantworten, was genau sie benötigen: Wie groß sind die potenziellen Datenmengen? Wie viele Systeme sind an das Netzwerk angebunden, und wie viele Nutzer greifen auf Computer und Maschinen zu? Und welche Ansprüche an die Multimediatechnik bestehen? Daraus ergibt sich dann ein Überblick, welche technischen und strategischen Modernisierungsmaßnahmen in einem Unternehmen durchgeführt werden müssen. Fachbetriebe mit Erfahrung in der Netzwerk- und Telekommunikationstechnik und Kabelnetzbetrieb sind regelmäßig Ansprechpartner für Unternehmen, die die Grundlagen für digital vernetzte Systeme schaffen wollen. Das reicht vom Austausch alter Leitungen bis hin zur Optimierung von Anschlüssen und Verbindungen.

Im Kern beinhaltet die Dienstleistung neben der individuellen Bedarfsanalyse die gesamte technische Umsetzung. Diese reicht von der Installation von vierfach abgeschirmten Breitbandleitungen über den Einbau von Breitbandverteilerkästen und der richtigen Steckdosen bis zur sach- und fachgerechten Einrichtung von Routern, Verstärkern und Co. 

Ein wichtiger Punkt ist PowerLAN (Powerline Communication oder kurz Powerline). Das bezeichnet eine Technik, die vorhandene elektrische Leitungen im Niederspannungsnetz zum Aufbau eines lokalen Netzwerks zur Datenübertragung nutzt, sodass keine zusätzliche Verkabelung notwendig ist. Der Vorteil: Innerhalb der maximalen Sendereichweite eines PowerLAN werden die Daten frei im Stromnetz verteilt. Das bedeutet, sie können an jeder Steckdose mit Hilfe eines entsprechenden Adapters empfangen werden. Um den Zugang zu einem PowerLAN zu beschränken und das unerwünschte Mithören der übertragenen Daten zu verhindern, lassen sich diese mit einem Kennwort verschlüsseln. Damit stellt PowerLAN eine sehr gute Kombination aus Leistungsfähigkeit und Sicherheit dar.

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