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KI & Marketing: So nutzt man ChatGPT, Bard optimal fürs SEO-Ranking und mehr

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KI & Marketing: So nutzt man ChatGPT, Bard optimal fürs SEO-Ranking und mehr
Es gibt wahrscheinlich keinen SEO-Experte auf diesem Planeten der sich in den letzten Monaten noch nicht mit künstlicher Intelligenz im Marketing auseinandergesetzt hat. Ob ChatGPT, Bard oder Bing, der eine oder andere KI-geschriebene Text hat sicherlich schon einmal die eine oder andere Kampagne für die Suchmaschinenoptimierung eines Kunden unterstützt. Inzwischen sind auch längst die großen SEO-Suiten wie Sistrix, Ahrefs, Semrush oder SE-Ranking auf den KI-Content-Zug aufgesprungen und bieten Content-Marketing mit AI-Tools.
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Viele Vermarkter fragen sich, wie die Beziehung zwischen SEO und KI-generierten Inhalten aussehen wird und ob Suchmaschinen wie Google ihre Richtlinien für Inhalte ändern werden, um diesen neuen Trend zu berücksichtigen. Soviel ist klar: Die Rolle der Suchmaschinenoptimierung wird sich nicht ändern, aber dafür die Rolle der Vermarkter. Google hat vor einiger Zeit schon Richtlinien für SEO und KI-generierte Inhalte veröffentlicht. Hier wird vor allem die Bedeutung von Transparenz und die Sicherstellung, dass KI-generierte Inhalte einzigartig und wertvoll für die Leser sind hervorgehoben. Also Inhaltsersteller sollen offenlegen, wann sie KI einsetzen, um transparent zu bleiben und das Vertrauen der Verbraucher zu stärken.

Vor allem ist es für Vermarkter wichtig Texte aus der KI nicht 1:1 zu übernehmen, denn Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT bergen ein gewisses Plagiatsrisiko, da das LLM einen Teil des Materials, auf dem es trainiert wurde, wortwörtlich wiederholen könnte. Auch versteht die KI nicht die menschliche Relevanz der Inhalte, die es verarbeitet. Die Ersteller von Inhalten sollte alle Inhalte, die mit auf LLMs basierenden Tools erstellt wurden, offenlegen, um ihre SEO-Rankings zu erhalten und Abstrafungen durch Suchmaschinen zu vermeiden, die Texte als Duplicate Content oder Spam klassifizieren.

Risiken von KI-generierten Inhalten im Marketing

KI-generierte Inhalte können zwar schnell produziert werden bergen aber auch Risiken, die Marketingexperten berücksichtigen sollten, bevor sie KI-generierte Texte, Bilder und Videos einsetzen:
  • KI-generierten Inhalten mangelt es oft an Kreativität und Originalität. Sie können sich flach oder unmenschlich anfühlen, was zu einer Beeinträchtigung des Nutzererlebnisses führen kann.
  • Potenzielle Urheberrechtsverletzungen. KI-Algorithmen könnten Inhalte produzieren, die bestehendes Material plagiieren.
  • Die einfache Automatisierung von KI-generierten Inhalten gibt auch Anlass zur Sorge, dass Bots minderwertige Informationen erzeugen, die von den Nutzern als Spam angesehen werden könnten. Dies kann sich nachteilig auf SEO-Rankings auswirken und den Ruf einer Marke schädigen.
  • Verlust der Wiedererkennbarkeit von Inhalten. Marken, die KI-generierte Inhalte auf Social-Media-Plattformen posten, haben möglicherweise Schwierigkeiten, eine authentische und glaubwürdige Online-Präsenz aufrechtzuerhalten. Derzeit können KI-generierte Inhalte von sehr unterschiedlicher Qualität sein. Wenn eine Marke beispielsweise ein Bild von Menschen erstellt, die eine Party genießen, könnte ein Nutzer heranzoomen und sehen, dass die Zähne der einen Person seltsam aussehen, während eine andere Person zusätzliche Finger hat. Diese Inauthentizität könnte die Nutzer abschrecken.

Marketing mit Künstlicher Intelligenz + Menschlicher Intelligenz besser machen

  • KI-generierte Inhalte sollten immer einer menschlichen Überprüfung und Kontrolle unterzogen werden. Ein Faktencheck ist unabdingbar. Ein KI-Tool kann halluzinieren, während ein Mensch Falschinformationen erkennen kann.
  • Viele generative KI-Tools wie ChatGPT werden auf bestehenden Webinhalten trainiert, so dass sie möglicherweise Inhalte von anderen Websites wortwörtlich wiederholen. Marken können die Inhalte mit Plagiatsprüfungs-Tools wie Scribbr, Grammarly oder Plagaware überprüfen.
  • Unternehmen können strenge redaktionelle Richtlinien und Stilstandards einführen, um konsistente und hochwertige Inhalte zu erhalten. Sie können auch Richtlinien in die KI-Anweisungen aufnehmen, so dass das Tool Inhalte generieren kann, die dem Standard entsprechen.
  • Wenn Marken die von KI generierten Inhalte regelmäßig überwachen, können sie auch die Interaktion mit ihrer KI-Engine aktualisieren und sich an die sich entwickelnden Trends und Nutzerpräferenzen bei den Inhalten anpassen. Die Überwachung hilft auch dabei, auf dem Laufenden zu bleiben, was möglich ist und was für eine schnelle Entwicklung empfohlen wird.
Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-generierten Inhalten ist es von entscheidender Bedeutung, deren Auswirkungen auf die SEO-Praxis zu verstehen. Wenn Marken die Google-Richtlinien befolgen und KI-Inhalte mit qualitativ hochwertiger menschlicher Aufsicht und Plagiatsprüfungen ergänzen, können Content-Manager und -Verantwortliche weiterhin hohe SEO-Rankings erhalten.

Fazit: KI-gestützte Inhaltserstellung kann einem Unternehmen helfen, ist aber kein Allheilmittel. Um mit SEO und KI-generierten Inhalten Erfolg zu haben, sollten Marken die Vorteile der KI mit menschlicher Kreativität und Kontrolle kombinieren. Gemeinsam kann dies die Suchmaschinenleistung von Inhalten erhalten oder verbessern und den Verbrauchern wertvolle, ansprechende Inhalte liefern.