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News | Januar 2007
05.01.2007
Die Konsumenten lehnen Mobile Marketing ab - und machen trotzdem mit. Eine Studie rät zu behutsamen, durchdachten Einsatz.
Obwohl 79 Prozent der Konsumenten allein die Idee des Mobile Marketing ablehnen, haben erste Mobile-Marketing-Versuche gezeigt, dass die Konsumenten bereit sind - solange die nötigen Informationen und interessabte Inhalte vermittelt werden. Eine Studie der Marktanalysten von Forrester Research zeigt, dass immer mehr US-Haushalte das Handy nicht bloß zum Telefonieren nutzen: Bereits elf Prozent nutzen das Internet über ihre Mobiltelefone. Die Studie zählt zahlreiche Beispiele innovativer Kampagnen auf: So habe eine führende Fastfood-Kette gezielt virtuelle Gutscheine mit begrenzter Gültigkeit auf mobilen Seiten platziert, die besonders von jüngeren Nutzern frequentiert wird, um so höhere Besucherzahlen in Zeiträumen zu erreichen, in denen die Restaurants nicht ausgebucht waren.
Um der Gefahr zu entgehen, als Spam wahrgenommen zu werden, müssten die mobil Werbetreibenden auf die besonderen Elemente des Mediums und die Relevanz ihrer Werbebotschaft achten, rät Christine Spivey Overby von Forrester. Und ihr Kollege Charles S. Govin ergänzt, die prinzipielle Bereitschaft der Kunden zu mobilen Inhalten könnte neue Wege bereiten, vor allem die junge und sozial aktive Kundschaft zu erreichen. Weil das Mobiltelefon ein sehr zudringliches und persönliches Gerät sei, müssten die Kampagnen besonders behutsam vorgehen.
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