ECIN Home | Aktuell |
News | Januar 2007
24.01.2007
Web 2.0-Anwendungen finden in Europa und Deutschland Verbreitung. Doch anstatt zu bloggen, schauen die Deutschen lieber ins Nachschlagewerk.
Web 2.0 ist in aller Munde - die Zahlen geben dem Phänomen recht. Der Sonderauswertung Social-Web der Studienreihe Deutschland Online zufolge sehen 53 Prozent der internationalen Experten Web 2.0-Anwendungen in Europa als etabliert an. Etwas weniger Verbreitung sehen die Experten bei Communities mit 33 Prozent, Mash-Ups mit 30 Prozent und lokalisierte Services mit 30 Prozent.
In Deutschland, so das etwas überraschende Ergebnis, finden Online-Nachschlagewerke mit 52 Prozent derzeit die breiteste Anwendung. Mit 30 Prozent folgen dann etwas abgeschlagen erst die Bewertungsportale. Mehr als eine Million Anwender in Deutschland nutzen bereits Anwendungen des Social-Webs wie Communities, Podcasts und Blogs. Auch zu den Finanzierungsmodellen wurden Experten befragt. 67 Prozent setzen dabei auf Pay-For-Performance-Anzeigen, 57 Prozent auf Provisionsmodelle, 48 Prozent auf klassische Online-Werbung und 43 Prozent auf Kleinanzeigen. Nur zehn Prozent sehen Nutzergebühren als erfolgreichen Finanzierungsweg.
Zum gleichen Thema:
17.01.2007 - Personalisierung im Austausch gegen persönliche Informationen
09.01.2007 - Web 2.0 fürs Mobiltelefon
15.12.2006 - Facebook der Dinge
12.12.2006 - Sieben Gründe für das Unternehmen 2.0
11.12.2006 - Aus dem Web 2.0-Nähkästchen geplaudert
Mehr Infos zum Thema 'Web 2.0'