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28.03.2007 - Nicht immer ist die Anzahl der unique visitors ausschlaggebend für den Erfolg einer Marke: Für Werbung in sozialen Netzwerken rät eine Studie zu einer umgekehrten Strategie.

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Aktive Besucher vs. unique visitors

28.03.2007

Nicht immer ist die Anzahl der unique visitors ausschlaggebend für den Erfolg einer Marke: Für Werbung in sozialen Netzwerken rät eine Studie zu einer umgekehrten Strategie.

Webseiten mit user-generated Content wie YouTube oder MySpace können sich über Besucherzahlen im hohen Millionenbereich freuen. Aber nicht immer gibt die Anzahl der unique vistors auch Aufschluss über die Qualität der Netzwerkerfahrung. Das ist das Fazit einer Nutzungsstudie der Marketing-Experten von Communispace. Zwar würden die großen öffentlichen Netzwerke viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber das sei noch kein Beleg dafür, wie sehr sich die Menschen dort engagieren. Vor allem für Werber, die auf einen echten Austausch mit ihren Kunden aus seien, stellten diese Netzwerkseiten keinen echten Maßstab dar, so Julie Wittes-Schlack von Communispace.

Die Studie fand heraus, dass 86 Prozent aller Nutzer kleinerer Communitys (mit 300-500 Mitgliedern) sich aktiv beteiligen. 14 Prozent blieben passiv und beobachteten bloß still. Bei den großen Seiten kehrte sich dieses Verhältnis mehr als um: Lediglich ein Prozent beteiligte sich aktiv. Communispace empfiehlt allen Werbetreibenden, auf Transparenz zu achten: Die Akzeptanz einer offen gesponserten Website stieg gegenüber einer nicht-gesponserten Website von 55 Prozent auf 71 Prozent. Kleine Communitys würden zudem die Bereitschaft sich zu beteiligen, erhöhen: Ein Initiator einer solchen Website solle deshalb darauf achten, dass die Gruppe homogen bleibt und nicht allzu viele Teilnehmer aufweist. Vor allem klar definierte Interessensfelder könnten so eine kleine, aktive Community gewährleisten.

 


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