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News | April 2007
23.04.2007
Wann es sich lohnt Second Life als Unternehmen zu betreten, was es zu beachten gilt und was man lieber vermeiden sollte.
Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben, dass die Firmenpräsenz allein in Second Life erst einmal nicht viel bringt. Im Gegenteil, sagen die Spezialisten von Computerwoche, man verbrennt nur Geld, wenn man nicht nachhaltig plant und potenzielle Kunden längerfristig bindet. Deshalb gilt als erstes: Ohne klares Konzept lässt man als Unternehmen lieber die Finger von der 3D-Online-Community. Computerwoche rechnet für aufwändig gestaltete Dependancen mit einem kleinen sechsstelligen Budget. Und kurzfristige Rentabilität von einem Auftritt zu erwarten, wäre auch verkehrt - kontinuierliche Steuerung und Überwachung des Angebots ist dagegen Pflicht.
Im Umkehrschluss lasse sich aber mit gezielt eingesetzten Mitteln durchaus Vorteile ziehen. Zuerst einmal müsse man Treffpunkte zur Kommunikation und eigenes Personal einplanen. Für eine längere Bindung der Besucher seien wechselnde Inhalte und Aktionen selbstverständlich. Computerwoche nennt zudem das virtuelle Online-Shopping, das durch die visuelle Gemeinsamkeit mit dem Originalprodukt, überzeugen soll. Darüber hinaus eigne sich die Plattform zur Markenprägung, dem Imageaufbau, zur Pflege von Kundenbeziehungen sowie zur Bildung eigener Communities. Es werde beim Bau der virtuellen Firmenzentrale dazu geraten die architektonischen Besonderheiten von Second Life zu beachten. Denn die größte Resonanz der Bewohner bekäme Design, das sich nicht mit der Realität begnügt.
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