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ECIN Home | Aktuell | News | März 2008

Spam ist nicht gleich Spam

28.03.2008 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Früher war es die ungewollte Massenmail war, heute nervt bereits die bestellte Mail. Versender müssen sehr genau auf die Empfänger schauen, damit ihre Message ankommt und nicht der Spam-Button gedrückt wird.

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Was von den Empfängern kommerzieller eMails als Spam erachtet wird, weicht stark von der herkömmlichen Definition als „unerbetene kommerzielle eMail“ ab. Vielmehr erachten die meisten Empfänger etwas als Spam, das sie stört. So sagen 56 Prozent der Befragten einer Studie von Q Interactive und MarketingSherpa, dass sie diejenigen Mails als Spam deklarieren, die sie „einfach nicht interessieren“. 50 Prozent finden, dass „zu häufige Nachrichten von mir bekannten Unternehmen“ Spam sind. Für 31 Prozent sind Spam-Mails „eMails, die irgendwann einmal nützlich waren und nun aber nicht mehr“. Der Spam-Melde-Knopf wird von 48 Prozent mit einer anderen Begründung benutzt, als „habe mich nicht für die eMail angemeldet“. Ein Viertel der Nutzer des Spam-Buttons sind genervt von Spam, weil sie zuviel eMails von einem oder mehreren Sendern erhalten.

Die meisten Empfänger sind zudem nicht genau im Bilde, was passiert, wenn der Spam-Button gedrückt und eine Nachricht als Spam klassifiziert wird. 56 Prozent denken, dass der Provider dann die eMails von diesem Versender filtert. 21 glauben, dass der Versender dann von der nicht vorhandenen Nützlichkeit der Mails in Kenntnis gesetzt wird. 47 Prozent glauben sogar, dass sie mit dem Spam-Button automatisch aus der Versandliste ausgetragen werden. Als Strategie der Aufklärung schlägt Q Interactive vor, den Spam-Button funktional zu spalten und einen Knopf für den „Listenaustrag“ und einen für „ungewollte Mails“ einzuführen.

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