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05.05.2009 - Momentan erleben die Mini-Videos zu Werbezwecken einen regelrechten Boom im Web. Die sinnvolle Integration von Inhalten ist jedoch nicht immer einfach abzuschätzen.

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Videos richtig verwenden – aber wie?

05.05.2009

Momentan erleben die Mini-Videos zu Werbezwecken einen regelrechten Boom im Web. Die sinnvolle Integration von Inhalten ist jedoch nicht immer einfach abzuschätzen.

Dieser Ansicht ist jedenfalls Benjamin Wayne von der Firma Fliqz. Viele Marketer würden Videos nur für ihre Internet-Präsenzen einsetzen, weil die Konkurrenz es "halt auch tut"und hätten in der Realität gar keine Vorstellung von einer sinnvollen und intuitiven Einbindung. So kritisiert Wayne die allgemeine Stimmung in der Branche. Das bewegte Bild würde immer noch zu sehr isoliert betrachtet, anstatt eine Geltung als gängige Marketing-Strategie zu erlangen.
Dadurch finden offenbar viele Vertriebschefs nicht zu einer optimalen Verwendung ihrer Clips. Fliqz macht dazu Vorschläge zur Verbesserung anhand von aktuellen Beispielen im Netz. Hier wird zunächst military.com genannt.

Die Betreiber haben dort ein soziales Netzwerk eingerichtet, das speziell zum Austausch von Videoclips und Bildern dient. [] Die dazugehörige Website streckt ihren starken Arm der Werbung in erster Linie per eMail aus. Von Jahr zu Jahr vervierfache sich auf diese Weise der Förderung die Anzahl der Klicks, betont Benjamin Wayne. Die Seite sei ein gutes Beispiel dafür, wie durch Videos und gemischte Marketingmodelle eine Community mit hoher Aufmerksamkeit im Internet erschaffen und immer mehr gestärkt werde. Die Seite Edmunds.com beschäftigt sich ebenso schwerpunktmäßig mit den Online-Kurzfilmen. Als eine Art Selbstläufer hat man sich etabliert, indem man für die Nutzer der Seite Videos produziert. Auch T-Mobile hat ein erfolgreiches Konzept dazu erarbeitet. Durch die Clips auf der Homepage werden hauptsächlich die innere Kommunikation gefördert und Mitarbeiterschulungen ermöglicht. Auf diese Weise stellt der Provider sicher, dass die Botschaft an den Kunden deckungsgleich mit dem hausinternen Selbstbild ist. Videos sind also nicht nur ein Mittel zur Änderung der Wahrnehmung des Unternehmens durch Dritte, sondern können dank schneller Internetzugänge vielseitig eingesetzt werden.

 


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