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News | August 2009
31.08.2009
Twitter wird auch in Unternehmen immer beliebter. Ein Tendreport zeigt, wofür es benutzt wird, welches die häufigsten Fehler sind und welche Möglichkeiten es für die Zukunft gibt.
Die Twitterprofile deutscher Unternehmen, beziehungsweise die von deutschen Niederlassungen internationaler Unternehmen, haben durchschnittlich 661 Verfolger, folgen selbst 350 Profilen fremder Unternehmen und versenden im Durchschnitt etwa 13 Nachrichten pro Woche, wie eine Studie der PR-Agentur Zucker.Kommunikation in Zusammenarbeit mit Blätterwald herausfand. 51 Prozent der soganannten Tweets von Unternehmen wie Allianz, Deutsche Bahn, Google oder RWE sind dialogisch, 32 Prozent verbreiten Nachrichten und durch insgesamt 17 Prozent werden Werbebotschaften verschickt. Bemerkenswert ist, dass der Anteil der Werbung bei Profilen der DAX-Unternehmen, von denen etwa 50 Prozent hochaktive Twitterer sind, etwa doppelt so hoch ist.
Dieses Ergebnis, so Oliver Numrich von Blätterwald, sei zugleich überraschend und höchst erfreulich. Es zeige, dass viele Unternehmen bereits den dialogischen Charakter von Twitter erkannt hätten und sich danach richteten. Dies biete zudem gute Aussichten für die Zukunft in Bezug auf den Kundenservice. Trotz allem machen einige der zwitschernden Unernehmen aber noch Fehler:Zu viele Tweets werden anonym verschickt und die Verfolger der Tweets fühlen sich weniger persönlich angesprochen. Um dies zu gewährleisten, müsse man die Zuständigkeiten für Twitter innerhalb der Unternehmen besser regeln, so Oliver Numrich abschließend.
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