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News - Archiv September 2009

17.09.2009 - Die Unsicherheit vieler Betreiber von eShops und anderer Online-Händler wächst mit dem Wandel des Webs selbst. Welche Vertriebsform ist im Web 2.0 sinnvoll und welche überholt?

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eCommerce im Wandel: Wechsel der Plattform immer häufiger

17.09.2009

Die Unsicherheit vieler Betreiber von eShops und anderer Online-Händler wächst mit dem Wandel des Webs selbst. Welche Vertriebsform ist im Web 2.0 sinnvoll und welche überholt?

Dieser Frage widmeten sich die Unternehmen FitForCommerce und Lyons Consulting Group in einem eigens initiierten Webinar. Darin wurden Online-Kaufleute aller Art darüber informiert, welche technischen Anforderungen im Web 2.0 bestehen, welche Lösungen heutzutage kunden- und umsatzwirksam sind und wie man Fehler bei der Wahl der Plattform vermeiden kann. Gleichzeitig führten die Veranstalter der Beratungsrunde per Direktbefragung der Webinar-Teilnehmer eine Erhebung durch.

Sichtbar zeigte sich darin der Trend zur Veränderung: 50 Prozent der Befragten streben einen Wechsel ihrer eCommerce-Plattform in den nächsten zwölf Monaten an, vier Prozent planen ihn für die nächsten 24 Monate ein und 43 Prozent haben noch keine Ambitionen diesbezüglich. Als Gründe für die technische Neuorientierung nannten 48 Prozent der Wechselfreudigen mangelndes Innovationspotenzial und unzureichende Flexibilität ihrer aktuellen Lösungen. Immerhin 24 Prozent sprachen von überholter Technologie, 14 Prozent waren unzufrieden mit dem technischen Support und fünf Prozent war ihre Plattformen schlicht zu teuer. Der hohe Prozentsatz wechselwilliger eCommerce-Vertreter gepaart mit der Tatsache, dass ein Fünftel sich unsicher sei, ob sein momentaner Vertrieb zeitgemäß ablaufe, zeige dass gerade im Bereich eMarketplace Möglichkeiten und Verwirrung einher gingen, äußerte sich Bernardine Wu, Geschäftsführerin von FitForCommerce.

Fundierte Einschätzungen des betriebsbedingten Anpassungsbedarfs seien für alle Unternehmen des Online-Handels notwendig, bevor überhaupt über die Wahl der Lieferanten nachgedacht werden könne. Ausweichmöglichkeiten sehen die Teilnehmer des Webinars zu 36 Prozent in On-Demand-Lösungen, 21 Prozent setzen auf klassische Nutzungslizensen und 14 Prozent präferieren Open Source. Nur sieben Prozent der Firmen entwickeln hauseigene Plattformen und besagte 21 Prozent sind sich noch nicht sicher, welcher Ansatz für sie der beste ist. Die Tatsache, dass Open Source mehr und mehr eine ernsthafte Alternative für die Online-Händler werde, spreche für die zunehmende Reife des Marktes und einen wachsenden Bedarf für flexible, innovative und budgetfreundliche Lösungen, sagte Rich Lyons, Präsident der Lyons Consulting Group vor der Presse.

 


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