Wie investiere ich richtig in Künstliche Intelligenz?

Die Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahrzehnten der größte Treiber für Innovation und Disruption sein und die Welt und unser Leben von Grund auf verändern. Damit Anleger diesen gigantischen Wachstumsmarkt wirklich nutzen können, sollten sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz investieren.

Einmal grundsätzlich gesprochen: Durch die konsequente Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) steht die Welt am Beginn der vierten Industriellen Revolution. KI wird in den kommenden Jahrzehnten der größte Treiber für Innovation und Disruption sein, wird die Welt und unser Leben von Grund auf verändern, sich auf alle Branchen ausbreiten und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig beeinflussen. Die Auswirkungen sind vielfältig. Bis 2030 erwarten Experten für die Künstliche Intelligenz einen jährlichen Wertschöpfungsbeitrag zum Bruttosozialprodukt in Höhe von 1,2 Prozent. Das sind 13 Billionen US-Dollar. Das ist doppelt so viel wie bei den Dampfmaschinen der ersten industriellen Revolution und der allgemeinen Informations- und Kommunikationstechnologie und dreimal so viel wie in der Industrierobotik. 

Somit ist die Künstliche Intelligenz auch ein Megathema für zukunftsorientierte Anleger, die langfristig an der Weiterentwicklung der Digitalisierung Anteil haben wollen. Allein in Deutschland wird nach Erhebungen von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft erwartet, dass mit entsprechenden Anwendungen im Jahr 2025 Umsätze in Höhe von fast 500 Milliarden Euro erzielt werden. Das entspricht ca. 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Zukunft hat also noch gar nicht richtig begonnen.

Damit Anleger diesen gigantischen Wachstumsmarkt wirklich nutzen können, sollten sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz investieren. Solche Investitionsbereiche erstrecken sich über zahlreiche Branchen und Themen, da die Künstliche Intelligenz in gut wie allen Geschäftsfeldern eingesetzt wird. Das gilt für Agrikultur, Automotive und Bildung genauso wie für den Energie- oder Gesundheitssektor, bis hin zu Handel und Logistik. Und vor allem in hochtechnisierten Bereichen wie Big Data, Cloud Computing, Deep Learning, Intelligent Automation, Internet of Things, Kognitive Systeme und Robotics spielt Künstliche Intelligenz eine herausragende Rolle. Die große Chance liegt darin, dass KI eben nicht eingeschränkt ist. Ob es sich um den Einsatz in der Industrieproduktion (Industrie 4.0), im Bereich des autonomen Fahrens oder in der Bilderkennung im Bereich der Krebsfrüherkennung mittels CT oder MRT handelt: Künstliche Intelligenz gehört über alle denkbaren Branchen und Geschäftsmodelle hinweg schlichtweg zu einer zukunftsorientierten Entwicklung dazu.

Am meisten Sinn ergibt für Anleger das Investment in Fonds, die einen weltweiten Zugang zu Unternehmen eröffnen, die Künstliche Intelligenz vorantreiben oder vorbildlich einsetzen, und in Unternehmen investieren, die bereits heute als „Leader“ von KI-basierten Anwendungen und Entwicklungen gelten und solche, die auf dem besten Weg dazu sind. Ein Beispiel für eine solche Zusammensetzung sind Hersteller und Anbieter von KI-Hardware oder -Software, Anwender von KI-Hard- oder -Software für den eigenen Unternehmenszweck und Dienstleister im Bereich von KI. Bei solchen Portfoliounternehmen handelt es sich um Gesellschaften mit einer führenden Marktstellung, die von Einsatz und Weiterentwicklung dieser modernen, branchen- übergreifenden Technologie überdurchschnittlich profitieren.

Einige Beispiele für solche Unternehmen gefällig? Zscaler ist ein US-amerikanisches Cloud-basiertes Informationssicherheitsunternehmen. Das Unternehmen verfügt über mehr als 100 Rechenzentren mit Kunden in 185 Ländern. MongoDB stellt als US-amerikanisches Softwareunternehmen ein dokumentenorientiertes NoSQL-Datenbankmanagementsystem zur Verfügung. So können viele Anwendungen Daten auf natürlichere Weise modellieren, da die Daten zwar in komplexen Hierarchien verschachtelt werden können, dabei aber immer abfragbar und indizierbar bleiben. Appian ist Spezialist im Bereich von Unternehmenstechnologien, wozu Lösungen für intelligente Geschäftsprozessmanagement-Systeme (iBPMS), dynamisches Case Management (DCM), digitale Prozessautomatisierung (DPA) und Low-Code Development gehören.

Auf diese Weise wird die gesamte Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz abgedeckt. Somit verdienen die Investoren an diesem stark zukunftsorientierten Thema über sämtliche mögliche Bereiche hinweg.

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