09.03.2004 - Gemessen am gesamten Umsatz der Versandhandelsbranche entfällt auf den internetbasierten Absatz inzwischen ein Anteil von knapp einem Fünftel. Die Branche spricht von einem „eBay-Phänomen“.

Gemessen am gesamten Umsatz der Versandhandelsbranche entfällt auf den internetbasierten Absatz inzwischen ein Anteil von knapp einem Fünftel. Die Branche spricht von einem „eBay-Phänomen“.

Wie gestern im Rahmen der Jahrespressekonferenz des mitgeteilt wurde, kletterte der Online-Versandhandel im vergangenen Jahr um 34% auf nunmehr 3,6 Milliarden Euro. Gegenüber den Zahlen aus dem Jahr 2000 entspricht dieses inzwischen einer Verdreifachung und führt zu einem Anteil am gesamten Versandhandelsumsatz von inzwischen 17%. Diese Zahlen sind um so beeindruckender, wenn man berücksichtigt, dass der Versandhandel insgesamt einen Rückgang um 1,3% auf 21 Milliarden Euro zu verkraften hatte. Verbandspräsident Rolf Schäfer kann sich bis zum Jahre 2010 jetzt sogar eine Umsatzverdoppelung des internetbasierten Versandgeschäfts vorstellen.

Als Erklärung führt der Interessenverband vor allem das Gewinnen neuer Kunden mit überdurchschnittlichem Einkommen sowie das „eBay-Phänomen“ an, wonach der Online-Einkauf nicht zuletzt durch das bekannte Auktionsportal inzwischen in aller Munde sei und der Distanzhandel entsprechend im Trend liege. Und in diesem Fahrwasser gewinnt neben dem Internet auch das Teleshopping an Boden. So wurden 2003 bereits Waren im Wert von 800 Millionen Euro via Telefon und Fernbedienung geordert.

 


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