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News | Mai 2006
17.05.2006
Mehr Innovation heißt auch mehr Nachholbedarf bei den Mitarbeitern. Gut, wenn wenigstens die Bereitstellung des Wissens effektiv ist.
Möglichst schnell und effektiv Wissen an die Frau und den Mann bekommen - so heißt das Motto der Bildungskonzepte, die der Herausforderung immer kürzerer Innovationszyklen gegenüberstehen. Als Überblick versteht sich ein White-Paper der Berater von Detecon, in dem Architekturen vorgestellt werden, die sowohl pädagogische Konzepte als auch wirtschaftliche Aspekte und technische Instrumente eng miteinander verbinden. Denn in Zukunft werde es darauf ankommen, so Detecon, Mitarbeiter schnell, gezielt und zum Zeitpunkt des Bedarfs in neue Aufgaben einzuarbeiten und ihr Qualifizierungsniveau dauerhaft sicher zu stellen. Eine katalogbasierte Weiterbildung, die nach dem Gießkannen-Prinzip einzelne, von einander isolierte Bildungsmaßnahmen über die Mitarbeiter kippe, führe nicht mehr zum Erfolg, meint Jörg Sander von Detecon.
Als Best-Practice wird im White-Paper das Modell und die Bausteine der Telekom Learning-Infrastructure-Services (T-LIS) geschildert, einem der größten Lernarchitektur-Projekte Europas. Die Deutsche Telekom stimmt mit T-LIS Ergebnismessung, Fähigkeiten und Personalprozesse für ihre Mitarbeiter aufeinander ab. Erwin Ihm, verantwortlich für Lernarchitekturen im Telekom-Konzern, skizziert als Autor noch einmal den Weg hin zum Modell von T-LIS. Zudem beschreiben, neben verschiedenen anderen Autoren, Winfried Kohne, Projektleiter von T-LIS bei der T-Com, und Heinz-Jörg Müller von Detecon den exemplarischen Aufbau der Lernarchitektur bei T-Com.
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